Samstag, 13. März 2010

there's no exit.


irgendwie finde ich es schon beängstigend, dass man einfach so in seinem leben feststeckt.
madworld//paulkalkbrenner
oder dass man genau in sich selbst steckt und in niemand anderem. du wirst dein ganzes leben lang in den spiegel schaun und mehr oder weniger immer die selbe person sehen.
man kann nicht mal eben kurz weg oder sich ne woche von allen unangenehmen dingen frei nehmen. 
die ins unterbewusstsein verdrängten sachen sind deshalb auch nicht einfach weg.
oder man meint endlich etwas gefunden zu haben worauf man schon so lange gewartet hat. bis sich rausstellt dass alles nur eine illusion, nichts als schall und rauch war. dass dein ziel sich als nichts besonderes rausstellt. oder angst, dass dinge derer man sich absolut sicher zu sein meinte, plötzlich doch ganz anders sind. dann kippt das gesamte weltbild einfach nach hinten um und nichts ist dahinter. "everything i know is wrong, everything i do it just comes undone and everything is torn apart"  alles läuft nach plan, über sein leben kann man eh nicht selbst bestimmen. was du tust wird im grunde genommen einzig von allem dich herum entschieden... erwartungen, normen, gesellschaft. wir alle stecken fest in einem system aus dem man nicht rauskann. wenn man andere wege geht als alle ist man alleine. allein mal unser schulsystem betrachtet - abfertigung, der weg ist genaustens vorgegeben, ohne eigene entscheidungsfreiheit. kann das eine gute bzw. die einzige basis für ein erfolgreiches, glückliches leben sein?! 
alles das gleiche, alles geht immer so weiter, alles bleibt gleich: familie, freunde, die straße wo du wohnst, die probleme, politik, die welt. jeden tag, jede woche, jedes jahr, das ganzen leben lang. und wofür? nichts hält ewig. "if nothing lasts forever, say, can i be nothing?" 
ausserdem glaube ich, dass wir alle viel zu abhängig vom internet sind. alles muss gepostet werden (siehe dieses hier, haha : / ), wir schaffen uns eine andere indentität, wie viel offline-gesicht jeder von uns am ende noch durchblicken lässt ist ungewiss. was wahrheit ist und was nicht lässt sich in einer welt voller täuschungen und unechtheit oft auch nicht mehr feststellen. in einer welt in der man auf die frage "na, wie geht's dir?" egal wies dir geht grundsetzlich fast immer "gut" sagt. in einer welt in der man mit seinen besten freunde manchmal nicht viel tiefgründigeres redet, als über das letzte wochenende. ich würd gern mit dir mehr, viel mehr unternehmn
und doch stirbt die hoffnung nie, damit ist aber auch das risiko enttäuscht zu werden ziemlich groß. you must be out there somewhere
man kann nicht einfach stehen bleiben, da wird man überrannt. muss sich anpassen und trotzdem außergewöhnlich sein und hervorstechen, ohne zu sehr aufzufallen, sonst wird man nicht aktzepiert. klingt unmöglich? viel spaß. und wir sind niemals glücklich mit dem was wir haben. wir sind ständig auf der suche nach besseren zeiten, besserem wetter, besseren angeboten, neuer musik, neueren trends, mehr anerkennung, mehr geld. aber ich glaube, in wirklichkeit ist der grund dafür, dass wir meinen immer was besseres, neueres, mehr zu brauchen, dass jeder irgendwie ständig auf der suche nach sich selbst ist. aber dass man sich jemals "dauerhaft" finden kann bezweifle ich auch. 
man sieht, bei mir besteht höchstphilosophischer bedarf an philophischen überlegungen.
und um gottes willen, nein, ich verbringe nicht mein ganzes leben mit solchen z.t. sehr verwirrenden gedanken, aber ich glaube über sowas denkt jeder mal nach, oder?! da kann man sich ganz schön reinsteigern.
wir wollen die freiheit der welt und straßen aus zucker
in diesem sinne:


always keep on SMILING like nothing is wrong.
so läuft diese welt. du kannst dich vor deinem leben nicht verstecken.


so need your love, so fuck you all . you can't stop now, it's already begun . die kleinen dinge machen es schön, auch wenn sie schnell vergehn

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